Maiden Marked Playing Cards

Es gibt so einige fantastische Effekte, die man mit einem markierten Kartenspiel erzeugen kann. Genauso gibt es Unglaubliches, das mit einem gelegten Spiel möglich sind. Kombiniert man die beiden Prinzipien, hat man gute Chancen wahre Wunder zu erzeugen.

Du siehst, es handelt sich hierbei also schon von der Idee her mehr, als “nur” um ein markiertes Kartenspiel. Aber fangen wir ganz von vorne an.

Wenn Du Dich schon ein wenig intensiver mit der Kartenzauberei beschäftigt hast, wird Dir sicherlich schon mal ein gelegtes Spiel untergekommen sein. Man spricht hier auch von einem Stack. Alle Karten wurden also in einer bestimmten Reihenfolge zusammengelegt (Hinweis: Man spricht auch von einem Stack, wenn nur ein paar Karten für ein Kunststück in einer bestimmten Reihenfolge liegen). Ein einfaches System ist zum Beispiel der bekannte Si Stebbins Stack. Wer beim Trickbox-Seminar mit Stefan Rados dabei war konnte hier schon sehen, welch faszinierenden Routinen damit möglich sind. Sieht man eine Karte, weiß man hier sofort welche Karte die nächste, oder auch die vorangegangene ist, ohne sich dabei viel merken zu müssen. Der Nachteil, lässt man die Zuseher länger drauf sehen wird schnell mal erkannt, dass es sich um ein gelegtes Spiel handelt. Andere Systeme, wie zum Beispiel das Breakthrough Card System (Richard Osterlind) sind zwar für einen Zuseher nicht zu durchschauen, dafür muss man tatsächlich ein wenig mehr rechnen um von einer zur nächsten Karte zu kommen.

Die Königsdisziplin sind hier Stacks, die keinem Reihenfolgen-System unterliegen, sondern tatsächlich auswendig gelernt wurden. Neben dem Aronson Stack, ist hier vor allem der Stack von Juan Tamariz häufig in Verwendung. Sich ein Kartenspiel auswendig zu lernen ist zwar vor allem beim ersten mal mit ein wenig Arbeit verbunden, aber mit der richtigen Technik geht dies einfacher als Du denkst. Hier ein Link mit ein wenig mehr Information dazu:

www.memoryxl.de/gedaechtnistraining/tipps-der-meister/spielkarten-lernen.html

Je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr wird klar welches starke Tool man, vor allem in Kombination mit einem markierten Kartenspiel in der Hand hat. Ich gebe Dir einmal ein Beispiel für ein kleines Wunder (eines von endlos vielen!). Stell Dir vor Du legst ein Kartenspiel bildunten einem Zuseher hin und drehst Dich weg. Er hebt selbst einmal komplett ab, sieht sich die nun die oberste Karte an und steckt sie irgendwo ins Spiel. Erst dann drehst Du Dich wieder zurück und weißt sofort welche Karte der Zuseher um Kopf hat, ohne auch nur (scheinbar) irgendeine Karte gesehen zu haben!

Nun gibt es aber natürlich einen Haken an der Sache. Man muss nicht nur einmal den inneren Schweinehund überwinden um den Stack zu lernen, man muss ihn auch regelmäßig wiederholen und üben damit er in Fleisch und Blut übergeht. Und gerade am Anfang siegt hier oft die Angst, man könnte ja bei der Vorführung einen Fehler machen und sich im richtigen Moment nicht mehr an alles erinnern. Eine ähnliche Situation wie wir sie alle von Prüfungen in der Schule kennen. Und genau da kommt das neue Maiden Marked Deck ins Spiel, denn im Gegensatz zur Schule ist hier im Notfall eines immer erlaubt – schummeln!

Es kommt bereits fertig im Tamariz-Stack gelegt und mit Extra-Karte auf der die richtige Reihenfolge nochmal abgebildet ist. Zusätzlich findest Du auf der Rückseite drei Markierungen. Links oben kannst Du ablesen welches Bild sich auf der Vorderseite befindet. In der Mitte findest Du die Lagezahl im Stack. Und rechts steht noch zusätzlich drauf, welche Karte im Stack davor kommt.

Du kannst also schon mal sehr schnell auf einen Schlag zu jeder Menge Informationen kommen. Etwas, das in der Zauberei grundsätzlich schon mal viele Vorteile bringt. Zusätzlich ist es eine gute Möglichkeit, das Tamariz-Deck zu trainieren! Denn Du hast natürlich immer die Möglichkeit, zuerst zu versuchen Dich selbst zu erinnern wie die Lagezahl lautet, beziehungsweise welche Karte davor kommt. Je mehr Du vorführst, umso mehr übst Du somit auch gleichzeitig! Jedes mal, wenn jemand abhebt, sich die oberste Karte ansieht und wieder aufs Spiel zurück legt, kannst Du beginnen seine Gedanken zu lesen und hast gleichzeitig eine kleine Übungseinheit!

Was übrigens auch auf die Zusatzkarte gedruckt ist, ist eine kleine Variante des Stacks. Die kleine Tabelle passt genau auf den Boden der Kartenschachtel und ist dafür gedacht auf diesen geklebt zu werden. Du kannst stattdessen aber auch einfach beim ersten Öffnen etwas Vorsichtiger sein, und das Cellophan intakt lassen. So lässt es sich leicht kurz abziehen und samt der kleinen Tabelle wieder rauf schieben. Sobald Du den Schummler nicht mehr benötigst, lässt er sich so auch wieder innerhalb von Sekunden entfernen.

Falls Du übrigens Lust bekommen hast, mehr über den Tamariz Stack zu erfahren, kann ich Dir sein Buch – Mnemonica – empfehlen!

Karten im Webshop: Bicycle Maiden Marked Playing Cards

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